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Organisatorisches

Da die Entwicklung eines DBMS eine komplexe und aufwendige Aufgabe ist, werden Teams von jeweils 4 Studierenden (größere Teams werden nicht zugelassen! - wer unbedingt allein arbeiten will, darf das allerdings) gebildet, die zusammenarbeiten. Jedes Team erstellt seine Variante der geforderten DBMS-Komponenten. Die Entwicklung erfolgt in Java, empfohlen wird die Nutzung der Eclipse-GUI. Für die Implementierung jeder Komponente gibt es eine Deadline, zu der der entwickelte Code einzureichen ist. Näheres zur Organisation der Abgaben findet sich im Unterpunkt Abgabemodalitäten. Der Übungsleiter prüft daraufhin mit Hilfe vorher veröffentlichter automatisierter Tests die Funktionsfähigkeit und bewertet eventuell geforderte zusätzliche Ausarbeitungen (näheres dazu gibt es ebenfalls in Abgabemodalitäten und später bei den einzelnen Aufgabenbeschreibungen).

Das ToyDB-Projekt erstreckt sich über mehrere Semester und Übungsgruppen. Jedes Semester werden dabei andere, ergänzende Komponenten erstellt als in den Semstern zuvor. Da aber erst die Einheit aller Komponenten das gesamte DBMS ausmacht, eine Neu-Implementierung jeder benötigten Komponente allerdings viel zu aufwendig ist, werden bestimmte benötigte Grundbausteine immer zur Verfügung gestellt. Teil des Projektes ist somit neben der eigene Implementierung auch das Verständnis von und der Umgang mit vorgefertigten Komponenten - andererseits sollen neu erstellte Bestandteile aber auch von späteren Semestern wiederverwendet werden können. Priorität hierfür ist vor allem die strikte Einhaltung vorgegebener Schnittstellen und Verhaltensmuster. Engagierte Studenten können hierbei einen besonderen Ruhm erlangen und in die Annahlen des Projektes eingehen - wenn beispielsweise eine ungeschlagen effiziente Variante einer Komponente erstellt wird, die dann als Basis für alle folgenden „Generationen von ToyDB-Entwicklern“ genutzt wird. 8-)

Im Mittelpunkt des Projekts steht zwar der Erkenntnisgewinn und damit die korrekte und vollständige Umsetzung, aber gerade bei einer DBMS-Implementierung darf natürlich die Effizienz nicht außer Acht gelassen werden.

Die Entwicklung der einzelnen Komponenten kann unter Umständen, je nach Wissensstand und Abstraktionsvermögen, einige Zeit in Anspruch nehmen. Wer sich allerdings einmal wirklich mit der Implementierung bestimmter Konzepte beschäftigt hat, der wird spezielle Aspekte und Probleme bzw. Tücken nie vergessen. Einzelheiten zur Bewertung und evtl. Anrechnung werden in der Lehrveranstaltung geklärt.

toyexercise/organisatorisches.txt · Zuletzt geändert: 2013/04/22 09:28 von hagedorn